Herzlich Willkommen

Liebe Besucherinnen und Besucher,

herzlich Willkommen auf der Homepage des Glockenförderverein e.V. Groß-Zimmern. Unser Ziel ist es, in der kommenden Zeit neue Glocken für unsere Heimatkirchengemeinde Groß-Zimmern anzuschaffen. Näheres zur Notwendigkeit der Glocken, Möglichkeiten zum Spenden und Informationen zu Festen und Aktionen vor Ort finden Sie auf den kommenden Seiten.

Wir danken Ihnen für Ihre Mithilfe!

   

Aktuelles

Äbbelweu mit Mussigg! - Gaumenfreuden, Ohrenschmaus und Mundart-Unsinn beim Glockenförderverein

Der Odenwälder Liedermacher und Mundart-Barde Jürgen Poth alias „De Guggugg“ lobt am Samstag, 10.09.2022 ab 19 Uhr das Nationalgetränk der Hessen. Ein gutes „Stöffsche“ wird dazu ausnahmsweise in der Evangelischen Kirche in Groß-Zimmern ausgeschenkt, zu dem „De Guggugg“ seine unartigen Mundartlieder präsentiert. Die Eintrittskarten (10 €) gibt es bei Schreibwaren-Hesse, „Kistenwache“ und im evangelischen Gemeindebüro. Alle Einnahmen kommen dem Glockenförderverein zugute.

Als „Äbbelweugeschworener“ wurde Jürgen Poth bereits für sein Engagement zur Erhaltung der Apfelweinkultur in Südhessen geehrt. Denn aus seiner Feder stammen fetzige Lieder und nachdenkliche Weisen über das Keltern und das Trinken von Apfelwein – und dessen allzu menschlichen Begleitumstände. Ob Helden des Alltags, Quartalssäufer, schräge Vögel, Würdenträger, Hobbypomologen oder Wirtinnen – sie alle werden musikalisch eingebunden in ländliche Traditionen und Brauchtum rund um das goldene Getränk. Mit dem unbeschwerten Blick des Odenwälder Ureinwohners wird der Spachbrücker Troubadour aus seinen persönlichen Erfahrungen mit vergorenem Obst und destillierten Genüssen berichten. Er fasst Ungereimtes in Reime und erklärt in wohlgewählten Worten Streuobstwiesen, regionale Eigenheiten, Bembel, Faulenzer und Sauermilchkäseprodukte auch dem zugereisten Zuhörer. Damit man sich das alles auch merken kann, gibt es bei den Auftritten des „Gugguggs“ immer Liedblätter zum Mitsingen. Ganz nebenbei kann man dabei auch seine Mundartkenntnisse vertiefen! Und weil Singen durstig und hungrig macht, werden die Helfer des Glockenfördervereins die Gäste umsorgen!

 

   

Der Glockenförderverein e.V. konnte, wie alle Vereine, seit Beginn der Corona-Beschränkungen nicht sehr viele Veranstaltungen durchführen, um weitere Spenden zu generieren. Erst die Pfingstaktion, „Fontana di Trevi“ auf zimmnerisch  hat Dank der vielen Münzwurfe den Kontostand des Vereins wieder etwas erhöht. Den Artikel aus dem Lokalanzeiger nahm Albert Kaffenberger zum Anlass, dem Verein, vertreten durch die beiden Vorsitzenden Jürgen Günster und Michael Fornoff, eine weitere namhafte Spende zu überreichen, sodass jetzt insgesamt € 17.000,- von ihm für die neuen Glocken überwiesen worden sind. Der bald 85-jährige, in Gumpen geboren und seit 1959 in Groß-Zimmern zu Hause, erzählte bei der Übergabe seiner Spende aus seinem bewegten Leben, das, kurz vor dem 2. Weltkrieg geboren, nicht immer einfach war. Gelernter Steinmetz, kam er beruflich nach Groß-Zimmern und lernte dort seine Frau Maria in der Gaststätte „Linde“ bei einem Maskenball kennen und lieben. Er spielte im Laientheater mit, er vertrat sogar einmal in seinem Urlaub einen Schäfer im Odenwald und hütete drei Wochen lang dessen Schafe. Fußball spielte er u.a. in Fürth. Tief beeindruckt, so Kaffenberger, hat ihn bei einer Reise in den sechziger Jahren in die Normandie eine Begegnung mit Franzosen, die ihm trotz des letzten Krieges auf einem Soldatenfriedhof die Hand reichten. Körperlich und geistig fit, verfolgt Albert Kaffenberger die große und die kleine Politik mit großem Interesse. Der Glockenförderverein, so Jürgen Günster, freut sich über jede Spende, mit der man der Anschaffung der neuen Glocke näher kommt, egal wie hoch sie auch sein mag. Er hofft, dass man im Laufe des Jahres auch noch  mehr Mitglieder für den Verein gewinnen kann.

Am 10. Juni führte der Verein nach erzwungener Corona-Pause seine  Mitgliederversammlung durch, die durch die satzungsgemäße Neuwahl des Vorstands geprägt war. Vor der Wahl gab der Vorsitzende Jürgen Günster einen Überblick über die seit der Gründung am 7. März 2019 durchgeführten dreizehn Veranstaltungen und Teilnahmen an Festen wie dem Kürbismarkt oder Abenden mit dem Guggugg. „Auf die Spendenfreudigkeit der Zimmerner war da immer Verlass“, so Günster. In den etwas über drei Jahren seit Gründung konnten immerhin schon fast 120.000 Euro auf den Konten verbucht werden, was nicht zuletzt auch an vier Großspendern lag, über die teilweise schon berichtet worden ist. „Deren Namen“, so Günster weiter, „werden auf der Vater-unser-Glocke über viele Jahrhunderte verewigt sein und von ihrer Großzügigkeit erzählen“.  Günster betonte aber, dass die vielen kleinen und mittleren Spenden den Großteil der genannten Summe ausmachen. „Jeder gibt, was er kann und was ihm die neuen Glocken bedeuten“. Schon öfter sei ihm auf offener Strasse mal ein Schein als Spende zugesteckt worden, was zeige, dass der Verein in Groß- und Klein-Zimmern angekommen ist.

 

Die Wahl des neuen Vorstands war schnell durchgeführt, weil ausnahmslos alle bisherigen Mitglieder, angefangen beim 1. Vorsitzenden bis hin zu den Kassenprüfern  wieder kandidierten und ausnahmslos ohne Gegenstimmen durch die Versammlung bestätigt wurden. Hans-Jürgen Thoma, der bisher als Kirchenvorstand zum Verein delegiert war, ist nun reguläres Mitglied im Vorstand. Jürgen Günster bedankte sich bei seinem Vorstand für die gute und reibungslose Zusammenarbeit der letzten Jahre und ist sich sicher, dass auch die nächste Wahlperiode genauso verlaufen wird.

 

Abschließend gab er noch einen Ausblick auf die nächsten Veranstaltungen. Am 10. September gastiert der Guggugg in der ev. Kirche mit einem neuen Programm und der Verein wird auch wieder einen Stand am Kürbismarkt haben.

Der Glockenförderverein e.V. hat das Konzert der St. Petersburger Harmonie schweren Herzens abgesagt. Der Auftritt des russischen Chors war für den 26. März in Groß-Zimmern geplant.

 

„Wegen Putins Angriff auf die Ukraine ist im Moment nicht der richtige Zeitpunkt, russische Künstler auftreten zu lassen“, sagt Jürgen Günster, Vorsitzender des Glockenfördervereins. Deshalb hat der Vereinsvorstand entschieden, das Konzert abzusagen. Die Vorstandsmitglieder haben sich diese Entscheidung nicht leicht gemacht. „Es gab tagelang Diskussionen über das Für und Wider.“ Einerseits wollten die Vorstandsmitglieder den Chor nicht bestrafen für etwas, wofür sie als Kirchenmusiker sicherlich nicht verantwortlich sind. Andererseits geht es um etwas Grundsätzliches: „Wir können nicht einfach so tun, als gäbe es diesen Krieg nicht. Zum Embargo gegen Russland sollten in dieser Zeit auch Kulturveranstaltungen gehören“, sagt Günster. Es gelte zu zeigen, wie isoliert Russland aufgrund dieses Bruches des Völkerrechts dasteht.

 

Die St. Petersburger Harmonie war bereits im Jahr 2019 zu Gast in Groß-Zimmern. Günster kennt die Sänger persönlich und weiß, dass sie keine Nähe zum Moskauer Regime pflegen. Das versicherten sie auch in einem Brief an den Vereinsvorstand

Der Glockenförderverein e. V. will das Konzert nachholen, wenn die politische Lage sich beruhigt hat. Schließlich sei Putin der Feind, nicht die russische Bevölkerung.

Liebe Freunde und Förderer unseres Glockenfördervereins

In Anbetracht des schrecklichen Überfalls auf die Ukraine, der von Putin angezettelt worden ist, fällt es schwer, über unser Ziel, neue Glocken für unsere Kirche anzuschaffen, zu sprechen. Nicht nur ich dachte, dass die Menschheit, also auch die Machthaber in Russland, weiter wären und es allein von der Logik her unmöglich sei, nach fast 80 Jahren schon wieder einen derart brutalen Krieg in Europa anzufangen. Es gibt inzwischen bereits Zehntausende von Toten auf beiden Seiten! Von den mutwilligen Zerstörungen ganzer Städte in der Ukraine ganz zu schweigen. Wir können nur hoffen, dass es vielleicht doch noch ein paar noch nicht ganz abgestumpfte Generäle gibt, die dieses sinnlose Morden schnell beenden. Von den hohen Gaseinnahmen Russlands könnte dann locker der Wiederaufbau der ukrainischen Städte finanziert werden.

 

Trotzdem dürfen wir Sie über unsere Absichten im Jahr 2022 informieren. Die nächste Veranstaltung wird wieder unser Wunschbrunnen „Fontana di Trevi“ an Pfingsten sein. Sowohl am Pfingstsonntag als auch am Pfingstmontag können von 10 bis 17 Uhr wieder in den Brunnen vor der Kirche geworfene  Münzen Wünsche erfüllen. Im letzten Jahr hat das manchmal sogar funktioniert, man muss halt nur fest daran glauben. Der Erlös wird dann abends aus dem Brunnen gefischt und von unserem Vorstand mit viel Engagement gezählt werden. Wir hoffen auf regen Besuch und stellen für unsere durstigen Besucher auch das eine oder andere Getränk bereit.

 

Fest engagiert ist für den 10 September der „Guggugg“ aus Spachbrücken, der uns in der Kirche ab 19 Uhr mit seinen Liedern und  Späßen erfreuen wird. Auch der Kürbismarkt am 8. und 9. Oktober findet mit unserer Beteiligung statt. Die beliebten Wildschweinbratwürste sind schon bestellt worden. Nur die Wildschweine wissen noch nichts von unseren Absichten J.

 

Am Freitag, den 10. Juni findet ab 18 h unsere Mitgliederversammlung mit Neuwahl des Vorstandes statt. Ort ist die evangelische Kirche. Wir hoffen hier auf rege Beteiligung unserer Mitglieder und Förderer. Immerhin legt der Vorstand Rechenschaft über die vergangenen drei Jahre seit Gründung unseres Vereins ab.

 

Weitere Aktionen wie das Golf-Benefizturnier sind noch in der Planung. Hierüber werden wir rechtzeitig berichten.

 

Herzliche Grüße

Ihr

Jürgen Günster

  1. Vorsitzender

Vor drei Jahren, kurz nach der Gründung des Glockenförderverein e.V. war der Auftritt der St. Petersburger Harmonie die erste Veranstaltung, die unser Verein durchführen und die ersten Spenden sammeln konnte. Die Kirche war voller gut gelaunter Zuhörer, von Corona war noch lange nicht die Rede. Jetzt haben wir die stimmgewaltigen Herren aus St. Petersburg wieder eingeladen, ihre russischen und kirchlichen Weisen erklingen zu lassen. Ab dem 1. März können die Eintrittskarten (10 Euro) bei Schreibwaren-Hesse und der Kistenwache sowie im Gemeindebüro gekauft werden. Eintritt ist ab 18 Uhr, Beginn des Konzerts um 19 Uhr. In der Pause warten gepflegte Getränke auf unsere Besucher. Der Kirchenkrimi im Oktober 2020 war die letzte Veranstaltung unseres Vereins, bevor alle weiteren Pläne ad acta gelegt werden mussten. Wir freuen uns jetzt umso mehr, als wir jetzt wieder ein stückweit Normalität in unseren Ort bringen können. Auch der Kirchenkrimi wird im Lauf des Jahres aufgeführt werden. Jetzt aber freuen Sie sich mit uns auf den 26. März. Die dann gültigen Corona-Bestimmungen entnehmen Sie bitte der Tagespresse oder unserer Bekanntgabe auf dieser Seite.

   
© Max Spannagel im Auftrag des Glockenfördervereins e.V.