Herzlich Willkommen

Liebe Besucherinnen und Besucher,

herzlich Willkommen auf der Homepage des Glockenförderverein e.V. Groß-Zimmern. Unser Ziel ist es, in der kommenden Zeit neue Glocken für unsere Heimatkirchengemeinde Groß-Zimmern anzuschaffen. Näheres zur Notwendigkeit der Glocken, Möglichkeiten zum Spenden und Informationen zu Festen und Aktionen vor Ort finden Sie auf den kommenden Seiten.

Wir danken Ihnen für Ihre Mithilfe!

   

Aktuelles

Glockenförderverein beteiligt sich wieder am Kürbismarkt

Wie schon in den letzten Jahren ist der Glockenförderverein wieder mit einem eigenen Stand auf dem Kürbismarkt vertreten. Der Platz vor der evangelischen Kirche wird erneut ein Anziehungspunkt für Jung und Alt werden. Neben gepflegten Getränken gibt es wie immer die beliebten Wildschweinbratwürste vom Grill. Ausreichend Sitzgelegenheiten laden zum Verweilen ein und sicher werden wieder alte und neue Kontakte geknüpft werden. Der Glockenförderverein freut sich auf viele Besucher und hofft wie alle Zimmerner auf gutes Wetter. Der an Pfingsten so erfolgreiche Wunschbrunnen in der Mitte des Platzes lädt wieder zum Münzwurf ein. Sämtliche Einnahmen gehen wie immer auf die Konten des Vereins, der nach wie vor sein Ziel verfolgt, am Reformationstag 2025 die neuen Glocken zum ersten Mal läuten zu lassen. Herzlich willkommen also beim Glockenförderverein!

Äbbelweu mit Mussigg! - Gaumenfreuden, Ohrenschmaus und Mundart-Unsinn beim Glockenförderverein

Der Odenwälder Liedermacher und Mundart-Barde Jürgen Poth alias „De Guggugg“ lobt am Samstag, 10.09.2022 ab 19 Uhr das Nationalgetränk der Hessen. Ein gutes „Stöffsche“ wird dazu ausnahmsweise in der Evangelischen Kirche in Groß-Zimmern ausgeschenkt, zu dem „De Guggugg“ seine unartigen Mundartlieder präsentiert. Die Eintrittskarten (10 €) gibt es bei Schreibwaren-Hesse, „Kistenwache“ und im evangelischen Gemeindebüro. Alle Einnahmen kommen dem Glockenförderverein zugute.

Als „Äbbelweugeschworener“ wurde Jürgen Poth bereits für sein Engagement zur Erhaltung der Apfelweinkultur in Südhessen geehrt. Denn aus seiner Feder stammen fetzige Lieder und nachdenkliche Weisen über das Keltern und das Trinken von Apfelwein – und dessen allzu menschlichen Begleitumstände. Ob Helden des Alltags, Quartalssäufer, schräge Vögel, Würdenträger, Hobbypomologen oder Wirtinnen – sie alle werden musikalisch eingebunden in ländliche Traditionen und Brauchtum rund um das goldene Getränk. Mit dem unbeschwerten Blick des Odenwälder Ureinwohners wird der Spachbrücker Troubadour aus seinen persönlichen Erfahrungen mit vergorenem Obst und destillierten Genüssen berichten. Er fasst Ungereimtes in Reime und erklärt in wohlgewählten Worten Streuobstwiesen, regionale Eigenheiten, Bembel, Faulenzer und Sauermilchkäseprodukte auch dem zugereisten Zuhörer. Damit man sich das alles auch merken kann, gibt es bei den Auftritten des „Gugguggs“ immer Liedblätter zum Mitsingen. Ganz nebenbei kann man dabei auch seine Mundartkenntnisse vertiefen! Und weil Singen durstig und hungrig macht, werden die Helfer des Glockenfördervereins die Gäste umsorgen!

 

   

Der Glockenförderverein e.V. konnte, wie alle Vereine, seit Beginn der Corona-Beschränkungen nicht sehr viele Veranstaltungen durchführen, um weitere Spenden zu generieren. Erst die Pfingstaktion, „Fontana di Trevi“ auf zimmnerisch  hat Dank der vielen Münzwurfe den Kontostand des Vereins wieder etwas erhöht. Den Artikel aus dem Lokalanzeiger nahm Albert Kaffenberger zum Anlass, dem Verein, vertreten durch die beiden Vorsitzenden Jürgen Günster und Michael Fornoff, eine weitere namhafte Spende zu überreichen, sodass jetzt insgesamt € 17.000,- von ihm für die neuen Glocken überwiesen worden sind. Der bald 85-jährige, in Gumpen geboren und seit 1959 in Groß-Zimmern zu Hause, erzählte bei der Übergabe seiner Spende aus seinem bewegten Leben, das, kurz vor dem 2. Weltkrieg geboren, nicht immer einfach war. Gelernter Steinmetz, kam er beruflich nach Groß-Zimmern und lernte dort seine Frau Maria in der Gaststätte „Linde“ bei einem Maskenball kennen und lieben. Er spielte im Laientheater mit, er vertrat sogar einmal in seinem Urlaub einen Schäfer im Odenwald und hütete drei Wochen lang dessen Schafe. Fußball spielte er u.a. in Fürth. Tief beeindruckt, so Kaffenberger, hat ihn bei einer Reise in den sechziger Jahren in die Normandie eine Begegnung mit Franzosen, die ihm trotz des letzten Krieges auf einem Soldatenfriedhof die Hand reichten. Körperlich und geistig fit, verfolgt Albert Kaffenberger die große und die kleine Politik mit großem Interesse. Der Glockenförderverein, so Jürgen Günster, freut sich über jede Spende, mit der man der Anschaffung der neuen Glocke näher kommt, egal wie hoch sie auch sein mag. Er hofft, dass man im Laufe des Jahres auch noch  mehr Mitglieder für den Verein gewinnen kann.

   
© Max Spannagel im Auftrag des Glockenfördervereins e.V.