Gültig ab 21.05.2019

 

1. Name, Sitz, Rechtsform

(1) Der Verein führt den Namen „Glockenförderverein“.

(2) Der Verein hat seinen Sitz in Groß-Zimmern und ist in das Vereinsregister einzutragen. Danach trägt er den Zusatz „e.V.“

(3) Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

2. Zweck des Vereins

(1) Zweck des Vereins ist die Förderung der evangelischen Kirchengemeinde Groß-Zimmern, insbesondere finanzielle Mittel für die Anschaffung und Inbetriebnahme neuer Glocken für die evangelische Kirche in Groß-Zimmern zu sammeln und diese der Kirchengemeinde zweckgebunden zur Verfügung zu stellen. Diese Unterstützung erfolgt in fachlicher, organisatorischer, personeller sowie ideeller und materieller Hinsicht.

(2) Dieser Zweck wird insbesondere verwirklicht durch Zuwendungen aus Mitgliedsbeiträgen, freiwilligen Spenden, Erlösen aus Veranstaltungen, sowie dem persönlichen Einsatz und Öffentlichkeitsarbeit durch die Vereinsmitglieder.

3. Gemeinnützigkeit

(1) Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige und kirchliche Zwecke im Sinne der Abgabenordnung. Der Verein ist selbstlos tätig und verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.

(2) Die Mittel des Vereins dürfen nur für satzungsmäßige Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Anteile am Überschuss und auch keine sonstigen Zuwendungen. Vereinsämter sind ehrenamtlich auszuüben.

(3) Es darf keine Person durch Ausgaben, die den Zwecken des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

4. Mitgliedschaft

(1) Mitglied des Vereins können volljährige natürliche und juristische Personen sowie Personengesellschaften werden.

(2) Minderjährige bedürfen zur Aufnahme der schriftlichen Zustimmung ihrer gesetzlichen Vertreter.

(3) Der Erwerb der Mitgliedschaft erfolgt durch schriftlichen Antrag an den Vorstand, der über die Aufnahme entscheidet.

(4) Mitglieder sind verpflichtet, Änderungen ihrer persönlichen Daten (Name, Adresse, Bankverbindung, E-Mail, o.ä.) dem Verein unverzüglich in Textform zu melden und somit selbst für ihre Erreichbarkeit zu sorgen. Versäumt ein Mitglied diese Pflicht, geht dies zu seinen Lasten.

5. Erlöschen der Mitgliedschaft

(1) Die Mitgliedschaft erlischt durch Tod, Erlöschen der Rechtspersönlichkeit, Austritt oder Ausschluss aus dem Verein.

(2) Der Austritt erfolgt durch schriftliche Erklärung gegenüber dem Vorstand. Der Austritt kann nur zum Ende eines Kalenderjahres erklärt werden, wobei eine Kündigungsfrist von einem Monat zum Jahresende einzuhalten ist.

(3) Ein Mitglied kann durch den Vorstand, der hierüber Beschluss zu fassen hat, aus dem Verein ausgeschlossen werden, wenn das Mitglied

  1. a) einen Jahresbeitrag trotz schriftlicher Mahnung mit einer Fristsetzung von mindestens vier Wochen nicht bezahlt hat;
  2. b) den Verein geschädigt oder sonst gegen seine Interessen schwerwiegend verstoßen hat;
  3. c) in seiner Person einen sonstigen wichtigen Grund verwirklicht.

Vor Beschlussfassung über die Ausschließung ist dem auszuschließenden Mitglied Gelegenheit zur Stellungnahme zu geben. Die Anhörung entfällt bei unbekanntem Aufenthalt. Der Ausschließungsbeschluss ist schriftlich zu fassen und zu begründen und dem Mitglied zuzusenden. Gegen die Ausschließung kann das auszuschließende Mitglied die nächste anstehende Mitgliederversammlung anrufen, die über den endgültigen Ausschluss entscheidet. Bis zur Entscheidung der Mitgliederversammlung ruhen in diesem Fall die Mitgliedschaftsrechte des auszuschließenden Mitglieds.

6. Beiträge

(1) Die Mitglieder haben einen Jahresbeitrag zu leisten, dessen Höhe der Selbsteinschätzung eines jeden Mitgliedes überlassen bleibt, der jedoch nicht unter dem von der Mitgliederversammlung festzulegenden Mindestbeitrag liegen darf.

(2) Für das Jahr des Vereinsbeitritts ist der volle Jahresbeitrag zu bezahlen. Die Festsetzung der Fälligkeit und Zahlungsweise des Beitrages obliegt dem Vorstand.

(3) Die Einziehung erfolgt grundsätzlich bargeldlos im Lastschriftverfahren. Entsprechende Erklärungen sind mit der Beitrittserklärung vorzulegen.

(4) Eingezahlte Beiträge werden in keinem Fall zurückerstattet. Ein Anspruch gegen das Vereinsvermögen besteht nach der Beendigung der Mitgliedschaft nicht. Unberührt bleiben Ansprüche des Vereins gegen das ausgeschiedene Mitglied.

7. Organe des Vereins

Organe des Vereins sind die Mitgliederversammlung, der erweiterte Vorstand, der Vorstand im Sinne des § 26 BGB (vertretungsberechtigter Vorstand) und die Kassenprüfer.

8. Vorstand

(1) Der erweiterte Vorstand besteht aus mindestens drei, höchstens zehn, von der Mitgliederversammlung gewählten Vorstandsmitgliedern: dem ersten Vorsitzenden, dem zweiten Vorsitzenden, dem Schatzmeister, dem Schriftführer sowie bis zu drei Beisitzern. Gewählte Vorstandsmitglieder müssen Vereinsmitglieder sein.

Darüber hinaus sind Vorstandsmitglieder kraft Amtes mindestens ein Pfarrer und 2 delegierte Mitglieder des Kirchenvorstands. Es sollen insgesamt nicht mehr als drei Mitglieder des Kirchenvorstandes im Vorstand des Glockenfördervereins vertreten sein.

Scheidet ein gewähltes Vorstandsmitglied aus dem Verein oder ein Mitglied kraft Amtes aus dem Amt aus, so scheidet es auch aus dem Vorstand des Vereins aus.

Vorstandsmitglieder kraft Amtes können auch von der Mitgliederversammlung in den Vorstand gewählt werden, sie haben auch dann nur eine Stimme.

(2) Der Verein wird gerichtlich und außergerichtlich durch den 1. Vorsitzenden, den 2. Vorsitzenden und den Schatzmeister je einzeln vertreten (Vorstand im Sinne des § 26 BGB). Im Innenverhältnis wird bestimmt, dass der 2. Vorsitzende und der Schatzmeister von ihrem Vertretungsrecht nur Gebrauch machen sollen, wenn der 1. Vorsitzende bzw. der 1. und der 2. Vorsitzende verhindert sind.

(3) Der Vorstand wird von der Mitgliederversammlung auf die Dauer von drei Jahren, gerechnet von der Wahl an, gewählt. Wiederwahl ist zulässig. Er bleibt bis zur Wahl eines neuen Vorstandes im Amt. Scheidet ein Mitglied des gewählten Vorstands während der Amtsperiode aus, so können die verbleibenden Vorstandsmitglieder ein Ersatzmitglied für die restliche Amtsdauer des Ausgeschiedenen wählen.

(4) Der Vorstand ist für alle Angelegenheiten des Vereins zuständig, soweit sie nicht durch die Satzung oder zwingende gesetzliche Vorschriften einem anderen Vereinsorgan zugewiesen sind. Der Vorstand führt die laufenden Geschäfte des Vereins. Er hat dabei vor allem folgende Aufgaben:

  1. a) Vorbereitung und Durchführung von Fördermaßnahmen für die Anschaffung und Inbetriebnahme neuer Glocken für die evangelische Kirche in Groß-Zimmern.
  2. b) Vorbereitung der Mitgliederversammlungen und Aufstellung der Tagesordnungen;
  3. c) Einberufung der Mitgliederversammlung;
  4. d) Ausführung der Beschlüsse der Mitgliederversammlung;
  5. e) Unterrichtung der Mitglieder über die Vereinsangelegenheiten, insbesondere durch Erstellung eines Jahresberichtes.

(5) Der Vorstand fasst seine Beschlüsse im Allgemeinen in Vorstandssitzungen, die vom 1. Vorsitzenden, bei dessen Verhinderung vom 2. Vorsitzenden, schriftlich oder per E-Mail einzuberufen sind. Eine Mitteilung der Tagesordnung ist erforderlich. Eine Einberufungsfrist von zwei Wochen ist einzuhalten. Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn mindestens fünf Vorstandsmitglieder anwesend sind. Bei der Beschlussfassung entscheidet die Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Sitzungsleiters. Ein Vorstandsbeschluss kann auf schriftlichem Wege gefasst werden, wenn alle Vorstandsmitglieder ihre Zustimmung zu der zu beschließenden Regelung erklären. Über die Beschlüsse des Vorstands ist ein Protokoll zu führen, das durch den Sitzungsleiter freizugeben und an die Vorstandsmitglieder zu versenden ist.

9. Mitgliederversammlung

(1) Die Mitgliederversammlung ist oberstes Organ des Vereins. In der Mitgliederversammlung hat jedes Mitglied eine Stimme. Die Ausübung des Stimmrechts ist nicht übertragbar.

(2) Die Mitgliederversammlung ist für folgende Aufgaben zuständig:

  1. a) Entgegennahme und Genehmigung des Jahresberichts des Vorstands;
  2. b) Entlastung des Vorstandes und der Kassenprüfer;
  3. c) Wahl und Abberufung der Mitglieder des Vorstandes und der Kassenprüfer;
  4. d) Festsetzung der Höhe des Mindestbeitrages;
  5. e) Beschlussfassung über die Beschwerde gegen einen Ausschließungsbeschluss durch den Vorstand;
  6. f) Ernennung von Ehrenmitgliedern;
  7. g) Beschlussfassung über grundlegende Entscheidungen für die Förderpolitik des Vereines.

(3) Die Einberufung der Mitgliederversammlung erfolgt einmal jährlich im März durch den ersten Vorsitzenden, bei dessen Verhinderung durch den zweiten Vorsitzenden. Die Einberufung muss mindestens zwei Wochen vor dem Tag der Versammlung unter Angabe der Tagesordnung schriftlich erfolgen. Die Einladung gilt als zugestellt, wenn sie auf der Homepage des Vereins (www.glockenfoerderverein.de) und im Groß-Zimmerner Lokalanzeiger veröffentlich wurde. Soweit vorhanden, kann auch über email-Adressen eingeladen werden. Die Frist beginnt mit dem auf die Absendung der Einberufung folgenden Tag. Eine außerordentliche Mitgliederversammlung muss einberufen werden, wenn ein Fünftel der Mitglieder unter Angabe der Gründe einen schriftlichen Antrag beim Vorstand stellt. Ferner ist eine außerordentliche Mitgliederversammlung einzuberufen, wenn der Vorstand dies mit einfacher Mehrheit beschließt.

(4) Längstens bis eine Woche vor dem Tag der Mitgliederversammlung kann jedes Mitglied beim Vorstand schriftlich die Ergänzung der Tagesordnung um weitere Angelegenheiten, nicht jedoch Satzungsänderungen, beantragen. Die Tagesordnung ist zu Beginn der Mitgliederversammlung durch den Versammlungsleiter entsprechend zu ergänzen. Über Anträge auf Ergänzung der Tagesordnung, die erst in der Mitgliederversammlung gestellt werden, beschließt die Mitgliederversammlung. Zur Annahme des Antrags ist eine Mehrheit von drei Vierteln der abgegebenen gültigen Stimmen erforderlich.

(5) Jede ordnungsgemäß geladene Mitgliederversammlung ist beschlussfähig. Die Mitgliederversammlung fasst Beschlüsse mit einfacher Mehrheit der abgegebenen Stimmen, soweit durch Gesetz oder diese Satzung keine abweichenden Mehrheiten vorgeschrieben sind. Enthaltungen werden als nicht erschienene Stimmen gewertet. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Versammlungsleiters. Bei Wahlen entscheidet bei Stimmengleichheit das Los. Abstimmungen und Wahlen erfolgen grundsätzlich offen. Auf Antrag von 1/5 der anwesenden Mitglieder erfolgt die Abstimmung oder Wahl geheim.

(6) Über jede Mitgliederversammlung ist ein Protokoll zu errichten, das vom jeweiligen Versammlungsleiter und dem Protokollführer freizugeben ist und beim Protokollführer von den Mitgliedern eingesehen werden kann.

10. Geschäftsjahr, Kassenprüfer

(1) Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

(2) Die Kasse des Vereins wird jedes Jahr durch zwei von der Mitgliederversammlung gewählte Kassenprüfer geprüft. Die Kassenprüfer prüfen, ob die Verwendung der Vereinsmittel wirtschaftlich und satzungsgemäß und die Buchführung des Vereins ordnungsgemäß erfolgte. Hierüber haben die Kassenprüfer der Mitgliederversammlung Bericht zu erstatten.

11. Satzungsänderungen, Vermögensanfall bei Auflösung

(1) Eine geplante Änderung der Satzung muss als Tagesordnungspunkt in der Einladung der Mitgliederversammlung bekannt gemacht werden. Über die Auflösung des Vereins kann nur in einer eigens mit dieser Tagesordnung einberufenen Mitgliederversammlung beschlossen werden. Beschlüsse über Satzungsänderungen oder die Auflösung des Vereins bedürfen einer Mehrheit von drei Vierteln der abgegebenen gültigen Stimmen.

(2) Jede Satzungsänderung ist dem zuständigen Finanzamt unter Übersendung der geänderten Satzung anzuzeigen. Änderungen oder Ergänzungen der Satzung, die von der zuständigen Registerbehörde oder vom Finanzamt vorgeschrieben werden, werden vom Vorstand umgesetzt und bedürfen keiner Beschlussfassung durch die Mitgliederversammlung. Sie sind den Mitgliedern spätestens mit der Einladung zur nächsten Mitgliederversammlung mitzuteilen.

(3) Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall seines steuerbegünstigen Zwecks fällt das Vermögen des Vereins an die evangelische Kirchengemeinde Groß-Zimmern, die es unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige, mildtätige oder kirchliche Zwecke zu verwenden hat.

(4) Liquidatoren sind mangels anderer Bestimmungen durch die Mitgliederversammlung der Vorstand im Sinne von § 26 BGB.

  

Die Satzung wurde in der Gründungsversammlung vom 7. März 2019 errichtet. Die geänderte Satzung wurde in der Vorstandssitzung vom 21.05.2019 gem. Protokoll beschlossen.

Folgende 7 Personen haben dafür unterschrieben, die Adressen dieser Personen sind im Ursprungsprotokoll vom 08.03.2019 verzeichnet.

  • Michael Fornoff
  • Jürgen Günster
  • Franz-Josef Kerber
  • Kurt Werdecker
  • Chris Kowall
  • Hans-Jürgen Thoma
  • Yvonne Bennett 
   
© Max Spannagel im Auftrag des Glockenfördervereins e.V.